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1. Installation Oracle8 unter Linux

1.1 Hard- und Softwareanforderungen

Da Oracle8 eine Datenbank für kommerzielle Anwender ist und einen relativ großen Funktionsumfang, wird für den Betrieb ein leistungsfähges System benötigt. Das es nicht immer ein High-Endsystem sein muß, konnte ich mit meinem 486DX2/66 feststellen, auf dem ich die Software installierte. Natürlich ist die Geschwindigkeit da nicht gerade berauschend, aber wenn nur ein Benutzer mit der Datenbank arbeitet, ist es noch zu vertreten. Ich habe daher in eckigen Klammern hinter den Mindestwerten, die Oracle voraussetzt, die Werte meines 486ers angegeben: Bei dem Platzbedarf für die Datenbank selber ist zu beachten, daß diese, wenn Daten eingespielt werden, natürlich größer wird und dadurch auch mehr Platz benötigt.

1.2 Vorbereitungen für die Installation

1. eine Gruppe namens dba anlegen
2. einen User namens oracle anlegen, der zur Gruppe dba gehört
3. als User oracle einloggen
4. Variable ORACLE_BASE setzen [/usr/local/oracle]
5. Variable ORACLE_HOME setzen [$ORACLE_HOME/8.0.5]
6. Variable ORACLE_SID setzen [T]
7. GCC_EXEC_PREFIX=/usr/lib/gcc-lib/i486-linux-libc6/ setzen
8. Variable NLS_LANG=german_germany.we8iso8859p1 setzen

1.3 Installation der Software

1. die Oracle-CD-ROM mit exec-Option mounten
2. den Oracle-Installer orainst im Verzeichnis orainst ausführen
3. Option "Custom Installation" auswählen
4. Option "Install New Product - Do Not Create DB Objects" wählen
5. die Einstellungen für die zuvor gesetzten Variablen übernehmen
6. die Default-Werte für die Pfade zu den Logfiles übernehmen
7. die zuvor gesetzte ORACLE_SID übernehmen
8. Verzeichnis für die Installation auswählen
9. Datenbankuser und -gruppe übernehmen
10. dann die einzelnen Softwareprodukte übernehmen und installieren
11. danach das Script /$ORACLE_HOME/orainst root.sh ausführen

Für die Dokumentation mußten einige Verzeichnisse von Hand angelegt werden.
Sollte es beim Neulinken zu Problemen kommen, so können die binaries von der CD in das bin-Verzeichnis kopiert werden.

1.4 Konfigurationsdateien

Da es bei den heutigen Distributionen üblich ist, Konfigurationsdateien im Verzeichnis /etc abzulegen, habe ich das auch für die Oracle-Konfigurationsdateien beibehalten. Aus Kompatibilitätsgründen sollte ein Verzeichnis oracle unter /var/opt mit Links auf die Dateien im Verzeichnis /etc angelegt werden.
 


Im Verzeichnis $ORACLE_HOME/

1.5 Oracle-Werkzeuge

Zum Lieferumfang von Oracle8 gehören auch einige Programme und Werkzeuge, die zur Systemadministration oder zur Abfrage von Daten dienen. Hier eine kleine Übersicht davon:
 


Oracle-Forms, die Software, um damit Menüs auf dem Terminal laufen zu lassen, gibt es meines Wissens nach nicht für Linux. Auch sind bei der Linux-Version kein ODBC- und kein Oracle-Net-Treiber für W*ndows dabei, die nötig sind, um per ODBC von W*ndows auf die Datenbank zuzugreifen.


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© 1999 T. Stark